Social Media wird häufig als eine ‚kalte‘ Traffic-Quelle bezeichnet, während die Google Suche eine ‚warme‘ oder ‚heiße‘ Traffic-Quelle ist. Stattdessen sagt man auch Push Marketing bei Social Media (Ads) und Pull Marketing bei Google (Ads) und Microsoft Bing (Ads).

Was macht Google also ‚warm‘ oder ‚heiß‘ bzw. zu einem Pull Marketing Kanal? Auf Google suchen Ihre potenziellen Kunden aktiv nach einem Produkt oder einer Lösung für ihr Problem. Sie sind im Grunde schon aufgewärmt und Sie müssen nicht mehr so viel Überzeugungsarbeit leisten, wenn Sie sie zum Handeln bewegen wollen. Man muss sie nur noch zu sich ranziehen (pull).

Im Gegensatz dazu schalten wir auf Facebook & Instagram Ads vor einem Pool potenzieller Kunden, die vielleicht noch nie von der Marke gehört haben. Das macht Facebook zu einer „kalten“ Traffic-Quelle, bzw. zu einem Marketing Kanal, auf dem man den potenziellen Kunden zum Produkt heranführt. Sie bauchen quasi einen kleinen Schubser (push).

Das stimmt jedoch häufig nicht ganz, denn auch Social Media Ads können bereits ‚warm‘ sein, wenn sie z.B. ehemalige Websitebesuchter durch Retargeting erneut ansprechen. Dann sind die Zielgruppen sicherlich schon aufgewärmt . Andersherum kann man bei Google Ads über Display-Kampagnen oder Video-Kampagnen ebenfalls ‚kalte Zielgruppen ansprechen. Es kommt also auf das genaue Targeting und die Zielgruppen an, ob kalt, warm oder heiß.

Auch wenn Sie Ihre Marke vor ein ahnungsloses Publikum stellen, haben Facebook und Instagram die Fähigkeit, massiv skalierbar zu sein, denn sobald der Facebook-Pixel beginnt, Daten über Ihren Zielmarkt zu sammeln, können wir uns wirklich auf die Zielgruppen konzentrieren, die Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung wollen oder brauchen. Manche potenziellen Kunden muss man erst darauf aufmerksam machen, dass sie das Produkt sehr gut gebrauchen können.